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Für Kanzleien

KI-Wissensmanagement für Kanzleien — mit klaren Grenzen benannt

In einer Kanzlei entstehen KI-gestützte Recherchen, Argumentationslinien und Präzedenzfall-Notizen oft verteilt über mehrere Tools und mehrere Köpfe — und sind beim nächsten Termin zum selben Mandat nicht mehr auffindbar.

Palim macht bewusst gespeicherte Notizen tool-übergreifend durchsuchbar. Wichtig vorab: Palim ist kein Aktensystem, keine Kanzleisoftware und bietet keine mandantenspezifische Zugriffstrennung — es ist ein persönliches oder team-geteiltes Notizarchiv für KI-Recherche.

Palim einrichten

Wofür sich das eignet — und wofür nicht

  • Geeignet: Rechercheergebnisse und Argumentationslinien, die über mehrere Sitzungen an einem Fall gültig bleiben sollen
  • Geeignet: Präzedenzfall-Muster, die sich über mehrere Mandate wiederholen
  • Nicht geeignet: Aktenführung, Fristenkontrolle oder mandantenspezifische Zugriffsrechte
  • Nicht geeignet: Ablage von Mandantendaten ohne eigene Prüfung der berufsrechtlichen Zulässigkeit

Einrichtung für die Recherchearbeit

  1. 1

    Konto anlegen und Tool verbinden

    Unter api.usepalim.com/setup registrieren, danach das genutzte KI-Tool (Claude, ChatGPT oder Cursor) per OAuth verbinden.

  2. 2

    Fallbezogen taggen

    Beim Speichern ein Aktenzeichen oder eine interne Fallkennung als Tag vergeben — nie den Mandantennamen im Klartext, wenn das nicht nötig ist.

    Speichere diese Recherche in Palim mit dem Tag akte-2026-0142.
  3. 3

    Bei der nächsten Sitzung abrufen

    Vor dem nächsten Termin zum selben Fall gezielt nach der Fallkennung suchen lassen.

    Durchsuche Palim nach akte-2026-0142 und fasse den bisherigen Recherchestand zusammen.

Verifikation

  1. Eine Testrecherche mit einer fiktiven Fallkennung speichern.
  2. In einer neuen Sitzung nach der Kennung suchen — die Antwort muss Quelle und Datum zeigen.
  3. Prüfen, ob sich der Eintrag bei Bedarf vollständig löschen lässt (z. B. nach Mandatsende).

Troubleshooting

Unsicher, ob ein Inhalt gespeichert werden darf

Im Zweifel nicht speichern oder nur anonymisiert/pseudonymisiert. Du bist als speichernde Person Verantwortlicher für die Zulässigkeit — Palim prüft das inhaltlich nicht.

Suche findet die richtige Akte nicht

Konsistente Aktenzeichen-Tags verwenden statt wechselnder Freitext-Bezeichnungen.

Mandat beendet, Daten sollen vollständig weg

Betroffene Sessions/Memories einzeln hart löschen; für eine vollständige Kontolöschung an privacy@usepalim.com wenden.

Berufsrechtliche Verantwortung bleibt bei dir

Palim speichert ausschließlich auf Anweisung und ist datenschutzrechtlich Auftragsverarbeiter. Ob ein bestimmter Inhalt — etwa mit Mandantenbezug — überhaupt in ein externes System gehört, ist eine berufsrechtliche Frage, die die Kanzlei selbst beantworten muss.

Empfehlenswert: interne Richtlinie, welche Inhaltsarten in Palim gespeichert werden dürfen (z. B. anonymisierte Rechtsfragen, keine Mandantennamen), bevor das Team es einsetzt.

Häufige Fragen

Ist Palim eine Kanzleisoftware oder ein Aktensystem?

Nein. Palim ist ein tool-übergreifendes Gedächtnis für KI-Recherche, kein Ersatz für Aktenverwaltung, Fristenkontrolle oder Kanzleisoftware.

Darf ich Mandantendaten in Palim speichern?

Das ist eine berufsrechtliche Entscheidung, die die Kanzlei selbst treffen muss. Palim speichert ausschließlich auf Anweisung und übernimmt keine inhaltliche Prüfung der Zulässigkeit.

Gibt es eine mandantenspezifische Zugriffstrennung?

Nein, nicht als eigenes Feature. Eine Trennung lässt sich nur behelfsmäßig über separate Konten oder konsequente Tag-Konventionen abbilden.

Wie werden gespeicherte Recherchen technisch geschützt?

Unterstützte Inhaltsfelder sind serverseitig mit AES-256-GCM verschlüsselt, Speicherort ist Frankfurt (AWS eu-central-1). Details auf der Datensouveränitäts-Seite.

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Teste die Recherchearbeit an einem echten Fall

Verbinde dein KI-Tool, speichere eine anonymisierte Testrecherche, rufe sie in der nächsten Sitzung ab.

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